Blogger-Typ: Im Idealfall wäre ich ein regelmäßig schreibender Blogger, der mit seinem konstanten Fluss der Gedanken sein Hauptblog und die vielen Nebenblogs permanent mit Inhalten bereichert. Statt dessen arbeite ich eher konvulsivisch, das heißt, mich rammt die Muse, und ich produziere in kurzer Zeit viel Output, um dann auch längere Zeit alles wieder mal brach liegen zu lassen. Immerhin gibt es eine Konstante: nach dieser Betrachtungsweise gibt es dieses Blog schon fast 12 Jahre.
Gerätschaften digital: Ein Atombetriebenes U-Boot Netbook mit 2 GB und Windows 7, das ich auch mitnehmen kann und sich besser schlägt als vermutet. Es beerbt einen älteren Toshiba-Tablet-PC, dessen Tablet-Display sowieso wegen Hintergrundlichtausfall in dieser Funktion unbrauchbar wurde. Ihn sekundiert ein iPad, aber nur zum schnellen Informationen abgreifen, nicht als Produktivsystem. Und telefoniert wird mobil mit dem iPhone 5. Für Fotos gibt es eine Canon EOS 600, die aber noch nicht lange dabei ist.
Gerätschaften analog: Für Notizen hab ich einen A5-Packen gebrauchtes Papier hier liegen – A5, weil dann sicher ist, dass die Rückseite nicht wertvolle Informationen enthält. Als Stifte benutze ich einen Füller sowie Bunt- und Bleistifte – ich hasse Kugelschreiber. Und beim Füller schwöre ich auf die Marke meiner Jugend: Pelikan!
Arbeitsweise: Just do it. Eine Idee muss sofort in den PC, sonst wird sie schnell sauer, eventuell lasse ich ihr noch eine Nacht der Reife, aber ich habe die Erfahrung gemacht: was länger liegen bleibt, überholt sich schnell.
Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung? WordPress und Blogedit. Ich verwalte meine Bookmarks nicht.
Wo sammelst du deine Blogideen? Ich sammle so gut wie keine Ideen, sondern versuche, sie direkt umzusetzen.
Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen/im Internet? Das Zauberwort heißt: SOFORT.
Benutzt du eine To-Do-List-App? Ja, liebevoll TADA-Liste genannt. Aber da kommen nur die gerade wichtigen Erledigungen drauf. Ich verwalte sie im PC mit Outlook, von mir liebevoll Auswurf genannt.
Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst? Ich brauche ein Fortbewegungsmittel. Das ist im Idealfall ein Auto, gerne aber auch ein Fahrrad (zurzeit eines mit Elektroantrieb. Das lässt einen auf kurzen bis mittleren Strecken das Auto vergessen). Zweites wichtiges Utensil: die Senseo-Kaffeemaschine mit den Tassen, in die immer die doppelte Ladung hineinpasst.
Gibt es etwas, das du besser kannst als andere? Ob ich es besser kann als alle anderen, weiß ich nicht, aber beim Schreiben ernte ich immer wieder Lob, mit dem ich in der Tiefe nicht rechne. Und ich bin maschinen-empathisch, ich kann fühlen, warum etwas nicht funktioniert.
Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen? Webradio mit drei Sendern im Wechsel: 1.fm Disco Ball, sunshine live und Soma.fm Illinois Street Lounge (klassische Ballroom-Dancing-Musik).
Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Lerche? Früher war ich Eule, heute bin ich Lerche. Fakt ist: ich brauche mindestens sieben Stunden Schlaf, um ordentlich zu funktionieren. Und die liegen am praktischsten zwischen 23 Uhr und 6 Uhr früh.
Eher introvertiert oder extrovertiert? Ich bin wohl eher introvertiert. Dennoch äußere ich mich auch gerne mal öffentlich.
Wer sollte diese Fragen auch beantworten? Alle, die Lust haben.
Der beste Rat, den du je bekommen hast? Bleiben Sie beharrlich.
Noch irgendwas wichtiges? Ja. Facebook und Twitter benutze ich genauso gerne wie ich blogge, aber keines ist der Ersatz dafür. Und ich trenne bewusst nicht zwischen Beruflichem und Privatem. Die Grenze ist bei mir fließend, und bei beidem gibt es Dinge, über die ich auf keiner der öffentlichen Plattformen schreibe oder Bilder veröffentliche. Über viele Dinge ist ja auch genug geschrieben worden, wenn auch noch nicht von jedem…

Kunden, die teils skurile Wünsche und Probleme äußern – wie wird man damit fertig, wie geht man damit um? Wen das interessiert, der sollte sich das Buch anschauen.
Bevor N.e.r.d.s. anfängt, ist es auch schon vorbei. Es ist ein äußerst kurzes Buch, verglichen mit den Regalmetern von klassischer Kinderliteratur wie Harry Potter oder der Tintenklecks-Trilogie. Das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch. Und dem Inhalt auch nicht.