Meine Pferdemännchenkarriere (kind of)

Eine Karriere hat bei uns nie stattgefunden. Wie schon mal dargestellt waren wir nie die Sportlerfamilie, und auch so hatten weder meine Schwester noch ich viel mit Pferden am Hut. Insofern nur zwei kurze Episoden, damit in diesem Besinnungsaufsatz wenigstens die Worte Pferde und Reiten vorkommen.

Das spannendste Erlebnis hatte ich nicht auf dem Rücken, sondern neben dem Hinterteil eines Pferdes. Das trat mir mit dem Hinterbein ordentlich auf den Fuß – seine Art, mir genervt mitzuteilen, mein Hund möge doch endlich aufhören, es ununterbrochen anzukläffen. Zum Glück tat es nur weh und war nichts gebrochen. Im Nachhinein fand ich das sogar vergleichsweise höflich.

Mein einziger Ritt endete nach vier Sekunden, und das war auch auf keinem richtigen Pferd, sondern auf einem Elektrobullen, denn ein US-Grafikkartenhersteller im Münchner Hofbräuhaus aufgestellt hatte. Ich hatte mir sogar extra ein Cowboyhemd angezogen und einen passenden Hut besorgt. Zum Glück habe ich keine weiteren Erinnerungen an diesen Ausritt.

Beitrag zur Blogparade bei Anne Schüßler.

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