Sport ist Mord (IV)

Ich habe ja schon – die älteren werden sich vielleicht erinnern – früher über meine Sportbegeisterung geschrieben. Jetzt kommt das Thema wieder hoch, weil eine Mutter eine Petition zur Abschaffung der Bundesjugendspiele ins Leben gerufen hat. Und der übliche Shitstorm fegt über Sie hinweg, gefolgt von einem Soapstorm.

Ich kann mich nicht mal erinnern, eine Teilnahmeurkunde bekommen zu haben. Aber als ich soweit war, daran teilnehmen zu müssen, war mir das sowieso egal, weil es auch meinen Eltern und den mir wichtigen Freunden egal war.

In der 5 und 6 (damals noch Sexta/Quinta) hatten wir einen scharfen Hund als Sportlehrer, der mir regelmäßig eine 5 verpasste, weil ich den Leistungsanforderungen nicht genügte. Da konnten die Bundesjugendspiele auch nichts mehr verderben.

Ich habe weder ein Trauma davon behalten noch sonstige bleibende Schäden. Außer einer soliden Ablehnung von Stress im Sport.

Insofern finde ich die Abschaffung gut, wenn das gesparte Geld in sinnvollere Förderungen gesteckt wird. Wie wäre es mit mehr Computer-Unterricht? (oho! nächstes Wespennest…)

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